Hermes Europe

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Hermes Europe GmbH
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Pilotprojekt Elektromobilität im Paketversand

Elektromobilität befindet sich in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Hermes unterstützt seit Jahren die Entwicklung dieser Zukunftstechnologie. Das Hamburger Unternehmen setzt seit den Nneunziger Jahren auf eine ökologisch ausgerichtete Flotte mit einem wachsenden Anteil alternativer Antriebe. Vor diesem Hintergrund fördert Hermes ein langfristig angelegtes Pilotprojekt von Mercedes-Benz, das den flächendeckenden Einsatz von Elektromobilität im Wirtschaftsverkehr erprobt. Ab Frühjahr 2011 werden Elektromobile in der Metropolregion Hamburg eingesetzt. Im Rahmen eines Praxistests werden seit Herbst 2010 bereits Vito E-CELL Transporter in Berlin erprobt.

Auf der Suche nach ökologisch vertretbaren Antriebstechnologien, die den Lieferverkehr nachhaltiger und umweltfreundlicher gestalten, ist Elektromobilität auch für Hermes eine wichtige Schlüsseltechnologie. Denn elektrisch betriebene Fahrzeuge verursachen keine lokalen CO2-Emissionen oder Luftschadstoffe, arbeiten flüsterleise und reduzieren maßgeblich den erdölbasierten Kraftstoffverbrauch. Durch diese Eigenschaften ist der Vito E-CELL besonders für den Lieferverkehr in Ballungsgebieten mit teilweise umweltsensiblen Bereichen, wo Mensch und Natur maximal von der abgasfreien Technologie profitieren, geeignet.

Das Pilotprojekt mit Mercedes-Benz ist zunächst auf eine Laufzeit von vier Jahren begrenzt. Innerhalb des Testlaufs werden Verbrauchswerte und Reichweiten kontinuierlich überprüft und zusätzliche Daten erhoben, die der Optimierung der Technologie dienen. Der Feldversuch wird dabei auch klären, wie wirtschaftlich die Fahrzeuge im täglichen Einsatz betrieben werden können. Es ist davon auszugehen, dass sich hier im Vergleich von Diesel- und Strompreisen vierfach reduzierte Kosten ergeben. Als weiteres Plus erreichen die Transporter der E-CELL Serie inzwischen zuverlässig eine Reichweite von bis zu 130 km. Neue Ladetechnik ermöglicht künftig, dass die Lithium-Ionen-Batterie genau dann aufgeladen wird, wenn die jeweiligen Energieversorger „grünen Strom“ zur Verfügung stellen. Dadurch könnten Elektroantriebe in wenigen Jahren komplett CO2-neutral, z.B. aus Windoder Solarenergie gespeist werden.