Gerdts Spedition

Kontakt

Gerdts Spedition GmbH
Liebigstraße 69–71
22113 Hamburg
Kontakt: Heinz Werner Gerdts

Tel.: +49 (0)40/25 30 30 13
Fax: +49 (0)40/25 30 30 25
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Nutzung umweltfreundlicher LKW

Die Gerdts Spedition versucht Mittel und Wege zu finden, die mit dem Betrieb von LKW verbundene Belastung der Umwelt zu reduzieren. Technologisch ist die Spedition jedoch sehr von den Angeboten der Hersteller abhängig. Im Jahr 2009 bot sich die Möglichkeit, in einem Feldversuch die neue „parallele Hybridtechnologie“ zu testen. Somit können Elektro- und Dieselmotor in unterschiedlichsten Kombinationen, d. h. einzeln, nebeneinander oder miteinander arbeiten. Hinzu kommt die nochmals verbesserte Start-Stopp- Automatik, die noch schneller reagiert und so auch beispielsweise im Stopand- Go-Verkehr für einen deutlich schnelleren Motorstillstand sorgt.

Nachdem die Rahmenbedingungen geprüft und die möglichen, für die Umweltbelastung positiven Effekte recherchiert wurden, wurden, erwarb die Spedition eines der Fahrzeuge. Bereits in den ersten zwei Jahren der dreijährigen Testphase waren ein 10% bis 15% geringerer Kraftstoffverbrauch zu beobachten, sowie eine verminderte Geräuschentwicklung insbesondere beim Anfahren. Dadurch werden, insbesondere bei innerstädtischen Fahrten, die Geruchs- und Lärmbelästigung von Personen deutlich vermindert. Dieses Fahrzeug wird mittels eingebauten „Fleetboardsystemen“ sehr genau überprüft (Erfassung aller Fahrzeugparameter sowie aller relevanten Nutzerdaten).

Durch die verbesserte Datenlage über die Antriebsart bei der Industrie und für die Spedition selbst, kann eine detaillierte Aussage über Einsparungen im Bereich Treibstoff und Reduzierung des CO2 Ausstoßes bei Fahrzeugen im Verteilerverkehr im Stadtgebiet Hamburg gegenüber den Fahrzeugen mit normalen Dieselmotoren getätigt werden.

Sollte sich herausstellen, dass die Hybridantriebe für LKW deutliche Verbesserungen bei den Emissionen und beim Treibstoffverbrauch ergeben, werden mittelfristig wohl nur noch auf diese Art angetriebene Fahrzeuge eingesetzt, sofern diese für das vorgesehene Einsatzgebiet auch von der Industrie hergestellt und geliefert werden. Eine kurzfristige komplette Umstellung auf diese neue Antriebsart ist rein ökonomisch allerdings noch nicht lohnend, da die Zusatzkosten der Anschaffung die Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch deutlich übersteigen.