Zippel Group

Kontakt

Konrad Zippel Spediteur GmbH & Co. KG
Wendenstrase 296
20537 Hamburg

Sabrije Memedi
Assistentin der Geschäftsleitung
Tel.: +49 40 25 30 45 – 63
Mail: memedizippel24.com

www.zippel24.com
www.zippix.de

Die Zippel Group gibt Jugendlichen aus Zuwandererfamilien eine Chance

Die Zippel Group ist ein mittelständisches Unternehmen im Transportgewerbe mit Hauptsitz in Hamburg. Als Spediteur transportiert die Zippel Group unterschiedliche Guter sowohl im Nahverkehr, bundesweit als auch international. Dabei fordert Zippel den Fachkräftenachwuchs und integriert Jugendliche mit Migrationshintergrund in die Speditionswelt. Aktuell werden sechs Auszubildende sowie zwei Umschüler ausgebildet und nutzen ihre Chance auf den beruflichen Einstieg.

Ein sehr gutes Beispiel für gelungene Integration ist der 22-jahrige Tarik Jundo aus Syrien. Vor einigen Jahren kam er mit seinen Eltern und seinen fünf Geschwistern nach Deutschland. Innerhalb kurzer Zeit erwarb er sehr gute Deutschkenntnisse und schloss seine Schullaufbahn sogar mit der Fachhochschulreife ab. Am 1. August 2012 startete Tarik seine Ausbildung zum Speditionskaufmann bei Zippel. Damals war er der erste Auszubildende mit Migrationshintergrund im Unternehmen und konnte als gutes Beispiel vorangehen. Nach vorgezogener Abschlussprüfung wurde Tarik in ein festes Angestelltenverhältnis übernommen und unterstutzt seitdem alle neuen Auszubildenden bei dem Start in ihren Berufsalltag.

Joy Ugwu, Umschülerin in Teilzeitausbildung unterstutzt das Team seit November 2013. Vor sechs Jahren kam die Nigerianerin mit ihren drei Kindern als alleinerziehende Mutter nach Hamburg. Für Joy war es aufgrund ihrer fehlenden Deutschkenntnisse sehr schwierig einen Umschulungsplatz zu finden. Doch ihr symphytisches und offenes Auftreten konnte Zippel überzeugen. Aufgrund ihrer täglichen Arbeit und ihrem Kontakt zu Kollegen und Kolleginnen sowie zu Kunden konnte sie in kürzester Zeit ihre Deutschkenntnisse steigern. Dieses Jahr wird sie in die Abschlussprüfung gehen und somit einen weiteren Meilenstein in ihrem Leben setzen. Zippel freut sich schon auf weitere tolle Momente mit der jungen Mutter, vor allem, wenn Sie wieder ein Geburtstagsständchen im Gospelsound anstimmt.

Auch Serdal Armagan, Sohn eines türkischstämmigen Einwanderers fand seinen Weg zu Zippel über eine Einstiegsqualifizierung. Migrationshintergrund, schlechte Schulnoten und mangelhafte Bewerbungsunterlagen, machten es dem jungen Mann schwierig in das Berufsleben zu starten. „Uber 100 Bewerbungen habe ich geschrieben, aber niemand wollte mir eine Chance geben“, sagt der 23-jahrige heute. Zippel erkannte schnell das Potenzial und übernahm Serdal nach nur drei Monaten in die Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement. Seit 2014 kümmert er sich nun bei Zippel eigenständig um die Büromaterialorganisation und unterstutzt das Geschäftsführungssekretariat bei allen anfallenden Tätigkeiten.

„Azubi-Einführungstage“

Joy und Serdal sind zwei von acht Auszubildenden bzw. Umschülern, die in verschiedenen Berufen ihre Ausbildung bei Zippel begonnen haben. Wahrend ihrer Orientierungsphase durchlaufen alle neuen Auszubildende die „Azubi-Einführungstage“ – hier erhalten die Berufsanfänger zunächst einen Überblick über die Strukturen und Ablaufe. Danach wird das Unternehmen im Rahmen einer kleinen Rallye spielerisch erkundet. Weiterhin erhalten sie eine Sicherheitsunterweisung und erhalten Tipps und Tricks, wie sie Ihren Büroalltag von nun an meistern können. Im Anschluss sind die Auszubildenden bestens gerüstet, um durchstarten zu können. Ein weiterer Vorteil ist, dass die gemeinsamen Tage den Auszubildenden die Möglichkeit geben, sich gegenseitig besser kennenzulernen.

Mittagessen mit den Chefs

Auch die beiden geschäftsführenden Gesellschafter, Axel Plas und Axel Kröger nehmen sich Zeit für die neuen Auszubildenden. So ist es Tradition, dass die Neuankömmlinge und alle Mitauszubildenden am ersten Tag zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen werden. „Auf diese Art lernen wir nicht nur die Azubis persönlich kennen, sondern die Azubis haben die Möglichkeit auch etwas Familiäres über uns zu erfahren“, sagt Axel Plas.

Azubis mit Migrationshintergrund sind selten

Fachkräftenachwuchs und der damit verbundene demographische Wandel sind nicht nur für die Logistikbranche ein wichtiges Thema, sondern für die gesamte Wirtschaft. Die Lehrlingszahlen sinken von Jahr zu Jahr und es werden mehr Ausbildungsplatze angeboten als besetzt werden können. Die Chancen gute Auszubildende zu finden stellen sich mit fortschreitender Entwicklung – besonders bei klein- und mittelständischen Unternehmen immer schwieriger dar. Aus diesen Gründen ist es umso wichtiger, dass Migration und Integration als Chance für die Unternehmen und die gesamte Wirtschaft erkannt werden. Bei Zippel sind Zuwanderer immer herzlich willkommen. Es werden nicht nur Jugendliche mit Migrationshintergrund ausgebildet, auch zahlreiche Mitarbeiter kommen aus verschiedenen Kulturen. Insbesondere für die Speditionswelt ist ein multikulturelles Team nur von Vorteil, da so das Unternehmen auch international weiter wachsen kann. Die kulturelle Vielfalt ist für Zippel großartig, der Arbeitsalltag wird spannender und es können alle Mitarbeiter Neues voneinander lernen.

Offen für Quereinsteiger

Bei Zippel gilt das Prinzip: Wenn Profil und Persönlichkeit passen, steht auch Quereinsteigern und Bewerbern mit ungewöhnlichen Lebenswegen eine erfolgreiche Entwicklung im Unternehmen offen. Zippel bietet allen seinen Mitarbeitern zahlreiche Möglichkeiten sich weiterzubilden. Es ist nur wichtig, dass der Mitarbeiter motiviert ist, seine Persönlichkeit und seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln, um somit bestehende Defizite auszugleichen. Derzeit beschäftigt Zippel ca. 50 kaufmännische Mitarbeiter in Hamburg, rund 60 % sind Quereinsteiger.