Röhlig

Kontakt

Röhlig & Co. Holding GmbH & Co. KG
Kristina Böhmke
Mail: kristina.boehmkerohlig.com

Röhlig Deutschland GmbH & Co. KG
Jürgen Hildebrandt
Mail: juergen.hildebrandtrohlig.com

www.rohlig.com/career

Nachwuchssicherung bei Röhlig

Mit einem Durchschnittsalter von deutlich unter 40 Lebensjahren ist Röhlig in Deutschland heute – anders als die meisten deutschen Unternehmen – nicht mit den Herausforderungen einer überalternden Belegschaft konfrontiert. Röhlig ist sich aber der Veränderungen am Arbeitsmarkt bewusst und setzt als familiengeführtes Unternehmen konsequent auf eine mitarbeiterorientierte Unternehmens- und Personalpolitik, um so dem drohenden und teils zu spürenden Fachkräftemangel entgegen zu treten.

Einerseits sind moderne Arbeitsplätze und flexible Arbeitszeitgestaltung, die grundsätzlich auch Home Office- und Teilzeittätigkeiten beinhaltet, seit langer Zeit im Unternehmen selbstverständlich. Andererseits werden regelmäßige Mitarbeitergespräche auf allen Hierarchieebenen durchgeführt, die die langfristigen Entwicklungswünsche der Mitarbeiter und die Entwicklungs- und Trainingsmöglichkeiten bei Röhlig beinhalten. Zu unterstreichen ist hierbei, dass Mitarbeiter aller Altersstufen motiviert werden, an Qualifikationsmaßnahmen teilzunehmen.

Dem Selbstverständnis von Röhlig folgend ist das Unternehmen seit dreieinhalb Jahren als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert (audit berufundfamilie). Röhlig lebt das Prinzip der work-life-balance, setzt auf eine breite Definition der Familie und reduziert sich nicht auf den blutsverwandtschaftlichen Familienbegriff. Im Rahmen der Reauditierung 2011 wurde das Angebot um psychosoziale Beratung, die durch einen Partner, den ElternService der AWO realisiert wird, ergänzt, um den Mitarbeitern auch in schwierigen Lebenssituationen zur Seite zu stehen.

Die von Röhlig definierte Expansionsstrategie impliziert auch einen erhöhten Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern, weshalb konsequent die Anzahl der Auszubildenden erhöht und verstetigt wird, sowohl in der klassischen als auch in der dualen Ausbildung. Dabei fokussiert sich das Unternehmen nicht auf die Standorte Bremen und Hamburg, sondern hat die Berufsausbildung in den letzten Jahren auf alle deutschen Standorte ausgeweitet. Der sinkenden Anzahl an geeigneten Schulabgängern wird durch Kooperationen mit Bildungsträgern entgegen gewirkt. So fördert das Familienunternehmen die Junge Akademie in Hamburg, die u.a. interessierte Schüler am Wochenende in Wirtschaftsthemen qualifiziert. Weiterhin unterstützt das Logistikunternehmen das Bremer Modellprojekt der einjährigen Höheren Handelsschule in Kombination mit einer Berufsausbildung als Kaufmann bzw. -frau für Spedition und Logistikdienstleistung.

Für die langfristige Nachwuchsgewinnung auch auf internationaler Ebene bietet Röhlig das dreijährige Management-Traineeprogramm an, bei dem Absolventen das Geschäft von verschiedenen weltweiten Standorten aus kennenlernen können. Bei der Auswahl der Trainees wird auch darauf geachtet, eine Vielfalt an unterschiedlichen Fertigkeiten oder auch kulturellen Hintergründen in das Unternehmen zu bringen. Die Management Trainees nehmen gleichzeitig auch an unserem internationalen Nachwuchskräfte-Entwicklungsprogramm teil, bei dem „High Potentials“ der ausländischen Tochtergesellschaften im Headoffice in Bremen zusammenkommen und an verschiedenen Seminaren teilnehmen, um auf spätere Führungsaufgaben vorbereitet zu werden. Zudem bietet Röhlig auch in seinen ausländischen Tochtergesellschaften regelmäßig Praktikumsplätze an, die Studenten die Möglichkeit bieten, einen Einblick in die Spedition zu erhalten und gleichzeitig Auslandserfahrungen zu sammeln.

Bei der Auswahl von Vertriebspersonal hat Röhlig in den letzten eineinhalb Jahren die Erfahrung gemacht, dass sich diese am Markt nicht in hinreichender Quantität und Qualität rekrutieren lassen. Vor diesem Hintergrund wurde Blue Sales entwickelt, ein Programm für Verkaufstalente. In 18 Monaten entwickelt das Unternehmen Spediteure, die eine Affinität für den Vertrieb haben, gezielt zu Business Development Managern aus, die den – potenziellen – Kunden als Logistikberater zur Verfügung stehen.

Auch bei Röhlig verlassen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund des Erreichens des Rentenalters das Unternehmen. Das Unternehmen setzt auf eine langfristige Personal- und Nachfolgeplanung, um so eine hinreichend lange Zeit der Einarbeitung bei Mitarbeiterwechseln zu haben und einem Know How-Verlust entgegen zu wirken. Zudem wurde mit Mitarbeitern vereinbart – auch weil Röhlig davon überzeugt ist, dass das Arbeiten in altersgemischten Teams vorteilhaft ist – über den Renteneintritt hinaus mit Röhlig zusammen zu arbeiten. Dies geschieht meist in Form von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen, die i.d.R. nicht auf die Renteneinkünfte angerechnet werden.