Hamburger Hafen und Logistik AG

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HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG
Bei St. Annen 1
20457 Hamburg

Dr. Birgit K. Peters
Tel.: 040 / 3088 3325
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Für zukünftige Herausforderungen gerüstet

Die Hamburger Hafen und Logistik AG setzte während der Krise voll auf Fortbildung: 480 Mitarbeitern/-innen bot sie hochwertige Weiterbildungsmaßnahmen – die größte Qualifizierungsoffensive, die ein Hafenlogistikunternehmen während der Kurzarbeit realisiert und über die Kurzarbeitsperiode hinaus fortgeführt hat.

Qualifizierung und Personalentwicklung sind zentrale strategische Faktoren für die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), um die jetzigen Mitarbeiter/- innen zu binden und neue zu gewinnen. Der weiter zunehmende Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften und die stetig steigenden Anforderungen an die Mitarbeiter/-innen stellen die HHLA vor neue Herausforderungen. Als Antwort darauf hat die HHLA nicht nur Maßnahmen entwickelt, um Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose zu qualifizieren und zu beschäftigen, sondern im Rahmen der Kurzarbeit auch die größte Qualifizierungsoffensive der Hafenlogistikbranche umgesetzt: Rund 480 Mitarbeiter/- innen absolvierten Qualifizierungsmaßnahmen in diesem Rahmen. Mehr als 150 von ihnen erlangten einen dualen Berufsabschluss – ein Erfolg für die Mitarbeiter/-innen und ein wichtiger Schritt für die HHLA, um den Bedarf an Fachkräften auch zukünftig zu decken.

Die Maritime Konferenz im Dezember 2006 gab den Anstoß zur Qualifizierungsoffensive des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). Dabei geht es um die Sicherung des Arbeitskräftebedarfes vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des zu erwartenden, künftigen Fachkräftemangels. Der Bedarf an Arbeitskräften in den Häfen soll durch die Qualifizierung und dauerhafte Integration von Langzeitarbeitslosen gedeckt werden. Zu den Zielen der im Jahr 2007 gestarteten Qualifizierungsoffensive zählen zudem die Entwicklung einheitlicher Qualifizierungsstandards für die deutschen Seehäfen und die Weiterentwicklung des Ausbildungsniveaus der Umschlagmitarbeiter/-innen. Weitere Ziele sind der Einstieg in die duale Berufsausbildung zur Deckung des Bedarfes an Umschlagmitarbeitern und die Implementierung des neuen Berufsbildes Fachkraft für Hafenlogistik in den deutschen Hafenumschlagsunternehmen.

Die Qualifizierungsoffensive der Seehafenlogistik wurde in der Krise seitens der HHLA ausgebaut und weiterentwickelt. Die HHLA hat trotz der Krise nicht nur alle dualen Ausbildungsplätze erhalten, sondern die Kurzarbeit zur Qualifizierung von rund 480 Mitarbeitern/-innen genutzt und damit das Knowhow der Beschäftigten erhöht. Im Rahmen ihrer Qualifizierungsoffensive wurden über 30 verschiedene Aus- und Weiterbildungen für alle ihre Berufsgruppen angeboten, beispielsweise für Hafenarbeiter, Handwerker, Kaufleute, Techniker oder Programmierer. Diese Qualifizierungsmaßnahmen wurden in einer mehrmonatigen Vorbereitungszeit in enger Zusammenarbeit mit der Hamburger Agentur für Arbeit sowie Weiterbildungsträgern entwickelt. Besonderen Wert hat man dabei auf maßgeschneiderte Programme gelegt, die die aktuellen und künftigen Anforderungen der Hafenlogistik berücksichtigen. Die Umsetzung fand in Kooperation mit dem maritimen competenzcentrum (ma-co), der HHLA-Fachschule und externen Bildungsträgern statt. Die Verzahnung von Theorie und Praxis garantiert dabei die nachhaltigen Lernerfolge.

Ein Beispiel: Durch die Umschulung zur Fachkraft für Hafenlogistik erhalten die Mitarbeiter/-innen auf der ersten gewerblichen Ebene vertiefte Kenntnisse über die gesamte logistische Prozesskette einschließlich aller wesentlichen administrativen Abläufe zwischen nationalen und internationalen Behörden und den Kunden. Dies erweitert ihre Handlungskompetenz und so können alle HHLA-Mitarbeiter/-innen noch stärker kundenorientiert arbeiten. „Uns ist es gelungen, die Krise intelligent zu überbrücken. Wir konnten mit der Einführung der Kurzarbeit die Beschäftigung sichern, Know-how im Unternehmen halten und haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugleich im Rahmen der Qualifizierungsoffensive für die zukünftigen Herausforderungen der Hafenlogistik gerüstet. Damit können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern“, urteilt HHLA-Personalvorstand Heinz Brandt.