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Hamburger Know-how für die bayerische Landeshauptstadt

Ein großer Kostenblock in den Betriebsausgaben bilden die Positionen für Wärme- und Energieversorgung, aber auch für Wartung und Instandsetzung. Die REWE-Group beauftragte deshalb PUNKTEINS aus Hamburg, ein nachhaltiges, kostenoptimierendes Konzept für den Bau eines neuen Logistikzentrums in Eitting bei München zu erarbeiten.

Biogas aus nachwachsenden Energieträgern und landwirtschaftlichen Reststoffen wird im Logistikzentrum als Primärenergieträger eingesetzt. Um die hohen Vorlauftemperaturen der Biogasanlage von 85ºC unmittelbar nutzen zu können und nicht erst verlustreich herunterregeln zu müssen, wird im Lager statt auf eine Fußbodenheizung auf ein System aus Deckenstrahlplatten gesetzt. In den Sommermonaten hingegen wird mittels einer Absorberanlage die Umwandlung der Wärme in Kälte für die Kühlung der Büros genutzt.

Die gigantischen Dachflächen dienen zur Aufstellung von Photovoltaikanlagen (PV) mit Einspeisung in das öffentliche Stromnetz. Die Rückvergütung für den eingespeisten Strom dient dazu, den Wirtschaftlichkeitsfaktor des Gebäudes und gleichzeitig die Öko-Bilanz im Hinblick auf die Nachhaltigkeit zu verbessern.

Um den Einsatz elektrischer Beleuchtung zu reduzieren, wird im Lager verstärkt auf die Nutzung von Tageslicht sowie Lichtbändern mit modernen T5- Leuchtstoffröhren gesetzt. Tageslicht wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter aus. T5-Leuchten weisen eine deutlich höhere Lichtausbeute pro Watt bei etwa 50 % weniger Materialeinsatz sowie eine Lebensdauer von zehn statt fünf Jahren und einen um ca. 10 % niedrigeren Stromverbrauch auf. Der Einsatz moderner LED-Leuchten im Außenbereich soll den Stromverbrauch um bis zu 50 % senken.

Zur energetischen Optimierung nach „EnEV 2009“ wird bei der Wärmedämmung eine stärkere Mineralwolldämmung von 180 mm auf dem Dach eingesetzt, um die Transmissionsenergieverluste so gering wie möglich zu halten. Zudem hat man bei der Wahl von Fenstern, Sektionaltoren und Isowandpaneelen auf niedrige Wärmedurchgangskoeffizienten geachtet. Die Installation von Versorgungsinseln mit externen Stromanschlüssen verhindert den dauernden Einsatz von bordeigenen Kälteanlagen der Lkw und vermeidet so weitere Lärmemissionen.