FRANKI Grundbau

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Nutzung von Geothermie für Logistikhallen

Aufgrund der steigenden Energiepreise und der fortschreitenden Technik der Wärmepumpen wird das Heizen und Kühlen von Gebäuden mit Erdwärme in Zukunft eine echte Alternative zu herkömmlichen Systemen darstellen. Da viele verschiedene Aspekte bei der Planung und Ausführung die Wirtschaftlichkeit der Energiepfähle beeinflussen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Planer der Energieanlage und der Ausführung erforderlich. Die Erdwärme wird bis in eine Tiefe von ca. 20 m maßgebend durch die solare Einstrahlung, Niederschläge und Grundwasserströmung beeinflusst.

Die auftretenden jahreszeitlichen Temperaturschwankungen in dieser Schicht sind aber im Gegensatz zu den Schwankungen der Lufttemperatur nur gering, sodass die Nutzung der Erdwärme für kombinierte Heiz- und Kühlanlagen möglich ist. In Deutschland liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur bei ca. 9° C, dies entspricht ungefähr der Temperatur der oberflächennahen Schichten. Zur Erhöhung des Temperaturniveaus sind Wärmepumpen erforderlich.

Besonders kostengünstig lässt sich die Geothermie in Gebäuden einsetzen, die aufgrund der Geologie eine Pfahlgründung benötigen. Ortbetonpfähle haben wegen des Einbaus der erforderlichen PE-Rohre nach dem Einbringen der Vortreibrohre Vorteile gegenüber Fertigpfählen, da sie nicht durch den Rammvorgang beschädigt werden können.

Bei der Verwendung in Ortbetonpfählen kann der Einbau der PE-Rohre direkt auf der Baustelle erfolgen. Wo dies aufgrund der Örtlichkeit nicht möglich ist, werden die Bewehrungskörbe im Werk bestückt. Die PE-Rohre werden dann auf dem Transport entsprechend geschützt. Um die PE-Rohre beim Kappen der Pfähle nicht zu beschädigen, sind sie in diesem Bereich grundsätzlich durch Kunststoffhülsen zu schützen.