Förderprogramme

Anlagentechnik - Solarthermieanlage

Was wird gefördert?

Solarthermie und Heizungsmodernisierung

  • Wohngebäude: heizungsunterstützende Anlagen sowie Anlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung; Anlagen, die in Wärmenetze einspeisen
  • Nichtwohngebäude: heizungsunterstützende Anlagen sowie Anlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung; Anlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme und/oder -kälte, von warmem Wasser für Waschanlagen sowie Anlagen zum solaren Kühlen, z.B. von Serverräumen oder Laboren sowie Anlagen, die in Wärmenetze einspeisen
  • Solarthermie-Monitoring

Wie sind die Förderkonditionen?

Zuschuss für den Bau einer Solarthermieanlage

100 €/m2 Bruttokollektorfläche (im Neubau 75 €/m2) für Anlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung200 €/m2 Bruttokollektorfläche (im Neubau 150 €/m2) für Anlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung

Bei Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche größer als 200 m2 erfolgt die Festlegung des Zuschusses im Einzelfall.

Zuschuss für das Solarthermie-Monitoring
Ein Solarthermie-Monitoring wird mit einem zusätzlichen Zuschuss gefördert in Höhe von 

1.750 € bei Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche von 20 bis einschließlich 100 m22.600 € bei Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche größer 100 bis einschließlich 200 m2

Bei Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche größer 200 m2 erfolgt die Festlegung des Zuschusses im Einzelfall.

Zuschuss für den Austausch heizungstechnischer Anlagen
Der Austausch der Heizung bei gleichzeitiger Installation einer Solarthermieanlage wird gefördert mit

90 €/m2 Bruttokollektorfläche für Holzpellet-Heizungen; mindestens 1.500 € und höchstens 7.500 €, die Förderung wird nur gewährt, wenn keine unmittelbare Möglichkeit des Anschlusses an ein Gas- oder Wärmenetz besteht,60 €/m2 Bruttokollektorfläche für Wärmepumpen unter 40 kW und Gas-Brennwertgeräte; mindestens jedoch 1.000 € und höchstens 5.000 €,120 €/m2 Bruttokollektorfläche für den Anschluss an ein Wärmeverteilnetz mit einem Primärenergiefaktor von höchstens 0,75; mindestens jedoch 1.500 € und höchstens 10.000 €.

Was ist noch zu beachten?

Der Förderantrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Ein Vorhaben gilt als begonnen, sobald entsprechende Lieferungs- oder Leistungsverträge abgeschlossen werden.

Alle Installationen müssen von Handwerksbetrieben ausgeführt werden, die in die Handwerksrolle für das Installateur und Heizungsbauerhandwerk (Solarthermie: auch Dachdeckerhandwerk) eingetragen sind

 

So funktioniert´s:

  1. Link für weitere Informationen: Zuschuss Erneuerbare Wärme
  2. frühzeitigen Kontakt aufnehmen zu der IFB (Hamburgische Investitions- und Förderbank)

Ebenfalls interessant:

Ergänzende KfW-/BAFA- Förderung:

  • BAFA-Marktanreizprogramm
  • APEE-Programm
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien
  • BAFA (Zuschuss) bzw. KfW (Tilgungszuschuss) – Programm „Bundesförderung für Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“

Ansprechpartner:
Anja Bartsch
Tel.: 040/248 46-129
E-Mail: a.bartsch@ifbhh.de