Förderprogramme

Gründach

Wer wird gefördert?

Hamburger Grundeigentümer oder dinglich Verfügungsberechtigte von Wohn- und Nichtwohngebäuden einschließlich der Nebengebäude.

Was fördern wir?

  • Freiwillig durchgeführte Dachbegrünungen auf oberirdischen Geschossen (Neubau und Bestand)
  • Ab 20 m² Nettovegetationsfläche und bis zu 30° Dachneigung
  • Ab mind. 8 cm durchwurzelbarer Aufbaudicke im Neubau und Bestand bei Gewerbe- und Garagenbauten sowie bei bestehenden Wohn- und Bürogebäuden und sonstigen Gebäuden
  • Ab 12 cm durchwurzelbarer Aufbaudicke beim Neubau von Wohngebäuden, Bürogebäuden und sonstigen Gebäuden
  • Alle Kosten der Dachbegrünung im Zusammenhang mit Maßnahmen ab der Oberkante der Dachabdichtung sowie die Fertigstellungspflege

Wie sind die Förderkonditionen?
Einmaliger Zuschuss von maximal 50.000 € pro Gebäude.

Selbstgenutztes Wohneigentum

Die Förderung für selbstgenutztes Wohneigentum von Privatpersonen bei einer Größe von 20 m² bis zu 100 m² Nettovegetationsfläche beträgt pauschal 40% der förderfähigen Kosten, die für die Fertigstellung der Nettovegetationsfläche und die Fertigstellungspflege entstehen. Hierunter fallen auch Vegetationsflächen auf Nebengebäuden wie Carports, Garagen und Fahrradschuppen. Zusätzlich können die Maßnahmen zur Verbesserung Tragfähigkeit und der Wurzelfestigkeit, Extensivbegrünungen in Kombination mit solarer Energiegewinnung und Maßnahmen zur Erhöhung der Abflussverzögerung gefördert werden.
Eigenleistungen (bis 100 m² Nettovegetationsfläche) werden bei nachgewiesener Qualifikation mit 60% der Materialkosten gefördert.
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Alle anderen Gebäude

Alle anderen Gebäude werden gefördert durch:

  • Sockelbetrag von 6,00 €/m² Nettovegetationsfläche, zuzüglich 1,00 €/m² Nettovegetationsfläche pro Zentimeter durchwurzelbarer Aufbaudicke, bis max. 50 cm
  • 50% der Kosten der Fertigstellungspflege bis 12 Monate nach dem Einbringen der Pflanzung/Aussaat
    Darüber hinaus sind folgende Zuschläge möglich:
  • Maßnahmen in der Inneren Stadt und im Innenbereich von Bergedorf (Erhöhung der Grundförderung um 15%)
  • Flächen der Freiraumnutzung bei Erreichen eines Abflussbeiwertes von mindestens 0,3 und bei einer Nettovegetationsfläche von mindestens 35% der Gesamtdachfläche (14 €/m²)
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Tragfähigkeit und der Wurzelfestigkeit bei bestehenden Dächern (100% bis max. 5,00 €/m² Nettovegetationsfläche und Fläche der Brandschutzstreifen)
  • Extensivbegrünungen in Kombination mit solarer Energiegewinnung (100% der Mehrkosten für die Befestigung der Anlage bis max. 5,00 €/m² Bruttokollektorfläche/-modulfläche)
  • Maßnahmen zur Erhöhung der Abflussverzögerung (50% der Kosten für die technisch-konstruktiven Elemente bis max. 2,00 €/m² Nettovegetationsfläche)

Was ist noch zu beachten?
Der Förderantrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt und bewilligt werden. Ein Vorhaben gilt als begonnen, sobald für die Dachbegrünung entsprechende Lieferungs- oder Leistungsverträge abgeschlossen werden. Bei Privatpersonen und kleinen Unternehmen kann die Förderung maximal 60 %, bei mittleren Unternehmen 50 % und bei Großunternehmen 40 % der förderfähigen Kosten betragen.

 

So funktioniert´s:

1. Link für weitere Informationen: Erneuerbare Wärme
2. frühzeitigen Kontakt aufnehmen zu der IFB (Hamburgische Investitions- und Förderbank)

Ergänzende KfW-/BAFA- Förderung:

  • KfW-Programm Ernergieeffizient Sanieren (151, 152, 274, 430)

Ansprechpartner:
Sabine Hainz:
Tel.:     040/248 46-345
E-Mail: s.hainz@ifbhh.de

ifb