Förderprogramme

Erneuerbare Wärme

Ziel der Förderung durch das Förderprogramm „Erneuerbare Wärme“ ist die Erhöhung des Einsatzes Erneuerbarer Energien für die Wärmebereitstellung in Hamburg. Dies soll insbesondere durch die Förderung von Solarthermieanlagen, dem Heizungsaustausch bei gleichzeitiger Installation von Solarthermieanlagen, energetischer Nutzung von Biomasse sowie von Wärmepumpen erfolgen. Der Verbrauch von fossiler Energie sowie die CO₂-Emissionen sollen dadurch gesenkt werden. Zudem soll ein wachsender Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung im Quartier ermöglicht werden.

Thematische Kategorien

Modul Solarthermie und Heizungsmodernisierung
Förderung

  • der Installation von Solarthermieanlagen und deren Monitoring in Hamburg
  • des Austauschs bestehender Heizungen gegen emissionsärmere Anlagen, wenn gleichzeitig eine Solarthermieanlage installiert wird

Modul Bioenergie, Wärmepumpen und Wärmeverteilnetze
Förderung

  • von Investitionen zur energetischen Nutzung von Biomasse und der Einbau von großen Wärmepumpen in Hamburg
  • eines wachsenden Anteils erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung im Quartier durch Bau und Modernisierung von Wärmeverteilnetzen

Antragsberechtigte Einrichtungen

  • Grundeigentümer in Hamburg oder dinglich Verfügungsberechtigte
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und sonstige Organisationen (z.B. Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Organisationsformen einschließlich Kirchen) in Hamburg
  • Unternehmen, die im Rahmen einer Contracting-Vereinbarung (Energie-) Dienstleistungen für Dritte in Hamburg erbringen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Es werden nur solche Vorhaben gefördert, die noch nicht begonnen worden sind.
  • Es werden nur Anlagen gefördert, die den anerkannten Regeln und dem Stand der Technik entsprechen.
  • In den Modulen Solarthermie, Bioenergie und Wärmepumpen müssen die geförderten Anlagen von einem Handwerksbetrieb installiert werden, der bei der für seinen Betriebssitz zuständigen Handwerkskammer in die Handwerksrolle für das Installateur - und Heizungsbauerhandwerk eingetragen ist.
  • Eine Solarthermieanlage kann alternativ auch durch einen Handwerksbetrieb installiert werden, der in die Handwerksrolle für das Dachdeckerhandwerk eingetragen ist.
  • Bei der Förderung von Anlagen, die der Versorgung von neugebauten Gebäuden dienen, dürfen die Transmissionswärmeverluste der Gebäudehülle der neugebauten Gebäude 70% der Anforderungen nach EnEV nicht überschreiten. Dies ist durch einen gelisteten Energieeffizienz-Experten für die Förderprogramme des Bundes zu bescheinigen

Förderquoten
Der maximale Förderbetrag je Vorhaben beträgt 500.000€.
Dieser Höchstbetrag gilt sowohl für Vorhaben, für die eine Förderung aus nur einem Modul gewährt wird als auch für Vorhaben;für die eine Förderung aus mehreren Modulen dieses Förderprogramms gewährt wird.

Art der ZuwendungZuschuss

Frist zur Einreichung von Skizzen
Keine Fristen, eine Einreichung von Projektskizzen ist jederzeit möglich

Weitere Informationen