Förderprogramme
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Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP)

Ziel der Förderung ist die Marktaktivierung (als Vorstufe des Markthochlaufs) für Produkte die zwar die technische Marktreife erzielt haben, jedoch am Markt noch nicht wettbewerbsfähig sind. Dies umfasst fahrzeugseitige Technologien und Systeme ebenso wie die jeweils notwendige Kraftstoffinfrastruktur, die auch einen Beitrag zum Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung leisten können.

Art der Ausschreibung
Einstufiges Antragsverfahren

Thematische Kategorien
Voraussetzung für eine Förderung ist, dass der Betrieb der geförderten innovativen Technologie gegenüber dem Betrieb konventioneller Technologie einen nachweisbaren Umweltnutzen darstellt. Gefördert werden folgende Investitionen mit einem einmaligen Zuschuss:

  • Fahrzeuge (Straße, Schiene und Wasser) und Flugzeuge, die mit einem Brennstoffzellenantrieb ausgestattet sind sowie unter bestimmten im Aufruf zur Antragseinreichung definierten Voraussetzungen die für deren Betrieb notwendige Betankungs- und Wartungsinfrastruktur,
  • Elektrolyseanlagen zur Erzeugung von Wasserstoff sofern diese mit erneuerbarem Strom betrieben werden,
  • Sonderfahrzeuge in der Logistik, die mit einem Brennstoffzellenantrieb ausgestattet sind, sowie unter bestimmten im
  • Aufruf zur Antragseinreichung definierten Voraussetzungen die für deren Betrieb notwendige Betankungsinfrastruktur,
  • Brennstoffzellenbasierte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen)
  • Brennstoffzellenbasierte autarke Stromversorgung für kritische oder netzferne Infrastrukturen.

Antragsberechtigte Einrichtungen
Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen und des Privatrechts sowie natürliche Personen soweit sie wirtschaftlich tätig sind. Die Antragsteller müssen zum Zeitpunkt der Auszahlung der Beihilfe eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) werden zur Antragstellung ermutigt.

Zuwendungsvoraussetzungen
Der Zuwendungsempfänger ist verpflichtet, projektbezogene Informationen für die Koordinierung übergeordneter Programmthemen sowie zur Begleitforschung zu liefern und sich aktiv an der Begleitforschung zu beteiligen.

Förderquoten
Die Zuwendung wird im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss grundsätzlich in Form einer Teilfinanzierung. Nach Artikel 36 AGVO können die Investitionsmehrkosten mit bis zu 40 % bezuschusst werden. Nach Artikel 40 AGVO können die Investitionsmehrkosten mit bis zu 45 % bezuschusst werden. KMU können im Einzelfall höhere Beihilfeintensitäten gewährt werden.

Art der Zuwendung
Zuschuss

Frist zur Einreichung von Skizzen
Die Antragsteller werden im Rahmen von separaten Aufrufen zur Einreichung von Förderanträgen zum jeweiligen Stichtag aufgefordert. Die Förderrichtlinie ist gültig bis zum 31. Dezember 2019.