Arbeitskreise

Arbeitskreis Binnenschiffahrt

Der Güterumschlag im Hamburger Hafen wird aufgrund des wieder einsetzenden Wirtschaftswachstum sowie des ungebrochenen Trends zur Globalisierung der Weltwirtschaft in Zukunft weiter zunehmen. Die Wachstumsraten sind zwar derzeit abgeschwächt, es ist allerdings lediglich von einer Verzögerung des ursprünglichen Wachstumsszenarios auszugehen. So wird weiterhin mittelfristig mit einem Containerumschlag von 18 Mio. TEU im Hamburger Hafen gerechnet. Die aktuelle Situation muss genutzt werden, um die entsprechenden Herausforderungen anzugehen.

Im Jahre 2008 verteilte sich der Container-Hinterlandverkehr zu 45 % auf den LKW, zu 28 % auf Feederschiffe, zu 25 % auf die Bahn und zu 2 % auf das Binnenschiff. Aus dieser Verteilung ergibt sich eine erhebliche Belastung für die Straßen- und Schieneninfrastruktur, welche sich angesichts der Umschlagentwicklungen noch verschärfen wird. Die Binnenschifffahrt bietet demgegenüber noch genügend freie Kapazitäten, die in Zukunft stärker genutzt werden müssen.

Um im Containerhinterlandverkehr den angestrebten Anteil von 5 % zu erreichen, ist es notwendig, die Binnenschifffahrt zu stärken und günstige Voraussetzungen in den Binnenhäfen, im Hamburger Hafen, für neuen Schiffsraum und die Wasserwege zu schaffen. Hierfür wurde im Auftrag der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Arbeit eine Studie von Uniconsult mit einem Maßnahmenkatalog erstellt, die als Grundlage für den Arbeitskreis Binnenschifffahrt dient.

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